Kishu von den großen Strolchen

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Kuvasz  vom Wolfskampe


"Igel vom Wolfskampe" 

Ja, Sie lesen richtig, selbst die "wilden Igel" wissen wo man im Winter gut Leben kann. In den Wintern 2003/2004 und 2004/2005 zogen es doch ein paar stachelige Gartenbewohner vor sich bei uns einzuquartieren. 

Ein Winterquartier für Igel sollte natürlich nur gewählt werden, sofern eindeutig feststeht das sie den Winter nicht überleben. Davon kann man bei Gewichten unter 500g im November ausgehen, da die Nahrung dann so knapp ist, das kein Fett mehr angesetzt wird. Somit sollte schon ab Oktober seine "Stachelbande" im Garten überwachen und ggf. zufüttern. 

Bitte beachten, niemals Milch für Igel, sie bedeutet den sicheren Tod für sie! Von Milch bekommen Igel Durchfall vom dem sie sich selten erholen!

Ideal ist Katzenfutter für die älteren Igel und Katzen - Aufzuchtfutter für die Jungigel. Es gibt natürlich auch fertige Igelfutter Mischungen, aber irgendwie waren "meine" Igel alle Fans von  HILL`s Premium Trockenfutter für Katzenkinder. Grundsätzlich nicht vergessen sollte man den Tierarztbesuch mit seinen neuen Wintergästen, Versuche mit Flohpuder für Hunde / Katzen endet meist tödlich, so sind die paar Euro für die Medizin vom Tierarzt gut angelegt, den Arzt selber brauchen sie normalerweise nicht bezahlen, da die Behandlung von Wildtieren in der Regel kostenlos ist. Aber keine Regel ohne Ausnahme.... Auch sollte Ihr Arzt fit mit Igeln sein, sonst könnte die Flohdosis auch die letzte sein, das gleiche gilt für die Entwurmung! Und natürlich ganz wichtig: Im Frühjahr gehört der Wintergast wieder in seine Freiheit, Igel sind Wildtiere!

         Besucher im Sommer - Gewicht 210g!

              

Ich hatte Ihn Oskar getauft, leider hat er nicht überlebt. Ich hatte ihn zu spät gefunden, das Gewicht lag bei 400g was nicht das Problem war, aber steckte voller Würmer, war stark unterkühlt und die Fliegen hatte zu vielen Madeneiern zwischen den Stacheln abgelegt! Es war einer der Sommer Igel von oben. Es fand sein Grab, in unserem Gartenfriedhof, bei den Katzen, Ratten, Hunden..

            

Nach dem Verlust von Oskar, wühlte ich nun jeden Abend den Garten durch und habe noch zwei Igel gefunden, wovon einer schon zu schwach war und er zusätzlich an Unterkühlung gestorben ist. Der letzte ist gut durch den Winter gekommen, wir nannten Ihn Samson, mit gut 850g haben wir ihm im Frühjahr sein Quartier gekündigt.

                           

Im nächsten Jahr war man schlauer, da haben dann 4 Stachelkinder überwintert und wurden satt und glücklich entlassen.

                           

Tägliches Wiegen ist Pflicht, genauso wie die Gehegesäuberung. Es sollte aber verschwiegen werden, mit einer Zeitung kommen Sie nicht aus, Igel sind "Dreckspatzen"!

                         

Rechtzeitig im Herbst werden meine im Garten herumlaufenden "Stachelindianer" gewogen. Dann wird entweder zugefüttert, oder sofern es sich um Jungigel handelt die das Mindestgewicht nicht erreichen können, werden sie eingesammelt. 

Aber bitte grundsätzlich nur schwache Igel einsammeln, es sind Wild- und keine Haustiere! Ihr Tierarzt kennt auch mit Sicherheit die Adresse einer Igelauffangstation, sofern Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Ihren Igel durch den Winter kriegen.

          

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  Michael  Treude 06 / 2007
- Aktualisiert  am 16.04.2012