Kishu von den großen Strolchen

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Kuvasz  vom Wolfskampe

Willkommen,

auf den folgenden Seiten finden Sie Aufnahmen div. Kuvaszok ,Mudis und sonstigen Vierbeinern....

Es stellt sich ja oft Hundebesitzers die Frage nach dem passenden Foto von Ihrem Liebling. Zur Umsetzung gibt es mehrere Wege:

  1. Man macht die Fotos selber

  2. Man geht zu einem Bekannten, bzw. guten Freunden weil kein Fotoapparat vorhanden ist.

  3. Man geht zu einem Profi.

Gehören Sie zu 1.) und Ihnen gefallen Ihre Fotos dann sind Sie auf dem richtigen Weg!

Gehen Sie lieber zu einem Profi weil dann die Fotos generell besser sind (?), dann ist dieses Seite vielleicht doch interessant für Sie, jedenfalls ggf. billiger. Oft überlässt man das Fotografieren ja lieber anderen, obwohl eine Kamera im Hause vorhanden ist. Meistens weil man der Meinung ist, dann werden die Bilder besser. Somit wendet man sich an Bekannten / Freunde oder Berufsfotografen weil man dort das "bessere" Foto erwartet. Beim betrachten der Ergebnisse stellt man aber oft fest, das hätte ich aber auch hinbekommen, das sah ja ganz einfach aus. Spätestens kommen solche Gedanken beim zahlen der Rechnung...

Davon abgesehen, die besten Bilder sind dann möglich, wenn man ganz entspannt mit seinem Hund zu Hause ist. Selten im Studio, selten wenn nun "die große Fotoserie" stattfinden soll! Das kein Fotoapparat zu Hause ist, ist in der heutigen Zeit wohl eher die Ausnahme.

Also, versuchen Sie es doch einfach einmal selbst, die Ausrüstung ist vollkommen egal. Sie brauchen (Anfangs) keine digitale Spiegelreflexkamera um Ihren Hund oder Ihr Kind zu fotografieren. Ja, der hat gut reden, fotografiert mit Vollformat Spiegelreflex, aber erzählt was anderes..... Tja auch ich habe vor über 40 Jahren mit etwas anderem als einer Spiegelreflex angefangen. Die Chance zur damals sündhaft teuren Kamera kam erst als unser Sohn geboren wurde, also die Chance aller Väter.... Als dann die Enkelkinder kamen, gab es die Argumente zur "besseren" Spiegelreflex und dann beim nächstens Enkelkind der Aufstieg in die digitale Welt.

Stimmt schon das mit einer D-SLR einiges leichter geht, aber die Bilder vom  Igel Artikel sind mit einer analogen EOS 3 Spiegelreflex und viele der Welpenbilder mit einer einfachen Olympus C 990 bzw. C 500 gemacht und die sonstigen mit einer EOS D60. Oft ist eben die 08/15 Kamera die man dabei hat besser, als die Super SLR im Schrank!

Es gilt für Fotos von grundsätzlich Hunden das gleiche wie bei Kindern, es klappt nur wenn sie nicht gestellt sind, wir Erwachsenen sind da nicht besser. Die Aktion nach dem Motto: Alle herkommen wir machen jetzt mal ein schönes Foto, klappt vielleicht noch mit der Oma, bei den Kindern gibt es die üblichen Grimassen und von den "Erwachsenen" wollen wir mal ganz schweigen. Ihren Hund können Sie wohl noch zum Foto heranrufen, aber versuchen Sie das mal mit Ihrer Katze! Also ist die wichtigste Grundregel:

  • Apparat immer am Mann / Frau! Es gibt Momente die gibt es nur einmal im Leben, die warten nicht bis der Apparat aus dem Schrank gekramt ist. 

  • Geduld, Geduld, Geduld, der richtige Moment kommt schon.

  • Lassen Sie Ihre Kinder oder auch Haustiere ganz in Ruhe, machen Sie sich unsichtbar. Nicht jetzt die Decke über den kopf hängen, sondern tun Sie so als wenn Sie das alles überhaupt nichts angeht. Sie tragen Ihre Kamera nur aus Langeweile mit sich rum....

  • Natürlich sollte man seinen Fotoapparat ein klein wenig kennenlernen, bevor man Hund und Kind überfällt. Dem Hund ist es egal, aber es könnte peinlich werden wenn die Kinder einem erst erklären müssen wie das "komische Ding" überhaupt angeht!

  • Üben Sie an "toten" Gegenständen wie Blumen, Bäumen, etc. Die wollen das Ergebnis nicht sehen, Tiere zwar auch nicht, aber sollten Sie Hund und Kind fotografieren, dann ist mindesten ein harter Kritiker vor Ort! Und Kinder können in der Kritik grausam sein....

  • Sollten Sie glücklicher Besitzer einer Spiegelreflex sein, üben Sie in der Zeitautomatik, (bei Canon z. B. AV) so können Sie die Blende und somit das Bild bestimmen, um die Belichtungszeit kümmert sich die Kamera. Die Automatik ist etwas für den Notfall oder das "schnelle" Foto!

  • Grundsätzlich: Möglichst KEIN Blitz bei Tieraufnahmen! Das geht evtl. noch bei Hundeausstellungen wenn das Licht wirklich in der Ausstellungshalle mies ist. Aber auch hier sollte der Sinn oder Unsinn in Waage gelegt werden! Kein Tier mag Blitzlicht, es gibt immer noch die Möglichkeit die ISO Werte der Kamera zu verstellen.

  • Sollten Sie ein tolles modernes Fotohandy mit xx-Megapixeln besitzen, VERGESSEN Sie es, das wird absolut nichts!

  • Und das wichtigste zuletzt: Versuchen Sie es sich vorzustellen wie das Bild einmal aussehen soll. Was wollen Sie für einen Augenblick / Ausschnitt festhalten? Die Kamera sieht immer nur einen kleinen Teil, also konzentrieren Sie sich auf den kleinen Teil!

Da wir inzwischen im Zeitalter der digitalen Fotografie angekommen sind, kostet die Aufnahme auch nichts mehr, sollte das Foto mal nicht gefallen kann es einfach gelöscht werden. Also gilt es, üben, üben, üben, lieber 3 Bilder zu viel als eins zu wenig! Ich will hier auch keinen Fotokurs geben, da gibt es erstklassige Literatur von wirklich guten Berufsfotografen, wie z. B. Digitale Fotografie - Das Buch (Broschiert) von Scott Kelby (Autor), Teil 1&2, (kann ich jedem nur empfehlen, selbst wenn man sich für DEN Profi hält, Fehler machen wir schließlich alle!) und vielen anderen, die können das viel besser vermitteln als ich.

Aber eins möchte ich Ihnen grundsätzlich auf den Weg geben, probieren Sie Ihren Fotoapparat in allen Einstellungen aus, gehen Sie auf Augenhöhe zu Ihrem Motiv! Beim Kind in die Hocke und beim Hund heißt das aber leider manchmal: Ab in den Dreck.....! Klar bei einer Horde Welpen reißt Ihnen dann einer die Haare aus, der andere will Sie in die Nase beißen und der nächste steigt Ihnen aufs Kreuz, aber wollten Sie nicht tolle Fotos? Versuchen Sie es einfach, das Ergebnis wie es werden kann sehen Sie teilweise auf dieser Homepage, wie Sie bei Ihrer Aufnahme leiden mussten, brauchen Sie ja hinterher keinem erzählen....

Sie finden bei den Aufnahmen immer die jeweiligen Daten der Aufnahme. So lässt sich die Situation leichter am eigenen Apparat ausprobieren! Unterschätzen Sie auch die Wirkung von SW-Aufnahmen nicht, besonders wenn sie noch gealtert werden, z. B. im Farbton Sepia. Ein paar Beispiele dazu finden Sie auf den nächsten Seiten.

Reserve
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  Michael  Treude 08 / 2008
- Aktualisiert  am 16.04.2012