Kishu von den großen Strolchen

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Kuvasz  vom Wolfskampe

Rambo

*  22.09.1997-   V 12. März 2001

 

Rambo ist leider der Beweis dafür, das ein Tierarztbesuch nicht immer sinnvoll ist. Aber nun eins nach dem anderen.......

Rambo kam September 2009 zu uns, da mein Frauchen immer noch davon träumte einmal einen großen kräftigen dicken Kater zu besitzen nannten wir das Kerlchen auch gleich Rambo. Es kam wie kommen musste, der kleine Kater wurde und wurde nicht im Ansatz zum großen dicken starken Kater..... Es wurde eine absolute Schmusebacke, für jeden Blödsinn zu haben, aber er blieb eben ein zierliches Kerlchen.

   

Ab und zu kam doch ein bisschen "Rambo" zum Vorschein aber im allgemeinen, war es eine absolute Schmusebacke. Er entwickelte sich auch zum perfekten Mäusejäger, leider schreckte er auch kapitalen Ratten nicht zurück. Diese schleppte er wie sich das für einen anständigen Kater gehört, glücklicher Weise aber im toten Zustand, bis auf unser Grundstück. Entweder wollte er damit angeben, uns etwas gutes tun, oder die Ratte einfach als Tauschobjekt für anständiges Futter mitbringen.

Im Dezember 2000 fing er auch auch noch das schnarchen an, was anfangs keinen störte. Nur irgendwann macht man sich doch Gedanken, wenn man seinen Kater zwar nicht sieht aber hört. Also stand im Januar 2001 ein TA Besuch an, leider ohne Ergebnis da außer sein "Schnorcheln" alles in Ordnung war, bzw, nicht feststellbar war woher es kam. Da es aber nicht besser wurde, besuchten wir im Februar die nächsthöhere Instanz, eine Klinik. Das war ein großer Fehler von uns, wenn man obige (Lebens-) Daten betrachtet. Es wurde untersucht, Blut abgenommen, geröntgt, etc. Nur ist bei allen Untersuchungen leider übersehen worden das die erste Blutuntersuchung schon FIV ergab! Das wäre eigentlich genau der Moment gewesen wo man mit Narkosen, Untersuchungen und Antibiotika hätte aufhören müssen, tja hätte..... Dazu hätten wir aber wissen müssen das unser Kater FIV hatte, nur damit hatte leider keiner rausgerückt! So kam was kommen musste, nach jeder Untersuchung ging es unserem armen Kater schlechter, die letzte OP die man noch unbedingt durchführen wollte, konnten wir gerade noch stoppen nach dem wir endlich die Diagnose FIV kannten. Das aber nur durch Zufall, weil man bei der letzten Untersuchung etwas zu "laut" am Bildschirm gelesen hatte, wenigstens so laut das wir mitbekamen was dort schon lange bekannt war: FIV! Nun war es zu spät, wir konnten unseren armen Kater nur noch erlösen lassen, nachdem er kaum noch fähig war zu stehen, aber operiert hätte man gerne noch, er hätte es zwar nicht überlebt, aber was tut man nicht alles für die Forschung.....

Wir machten uns lange Vorwürfe das wir unseren Kater auf dem Gewissen hatten. Wären wir nicht wegen seinem Schnarchen zum TA gegangen hätte er vielleicht noch einige Jährchen glücklich vor sich hin geschnorchelt.....

Nun ist es zu spät, wir hoffen er verzeiht uns nun "da oben" unseren Fehler. Danach waren wir schlauer, Sheela wurde sofort nach dem Tierarztwechsel in einer anderen Klinik auf FIV untersucht zum Glück mit negativen Befund. Manchmal ist ein Bluttest zum Ausschluss von FIV sinnvoller, als erst mit der großen Untersuchungspalette zu beginnen...


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  Michael  Treude 10 / 2008
- Aktualisiert  am 16.04.2012